Röntgen-GKT

So ziemlich jeder von Euch hat sich sicherlich schon mal röntgen lassen müssen. Ist ja eigentlich nix besonderes – man muss nun mal „nur“ stillhalten. Für mich hingegen ist das eine Tortur – oder um in meinem Wording zu bleiben: Der Mega-GKT*. Gut, wenn dann das Ergebnis stimmt.

Am Donnerstag war es soweit: Eigentlich wäre der Röntgen-Termin bei meinem Kinderorthopäden ja schon Ende August gewesen. Aber dann kam die Aufregung um die fehlerhaften Corona-Schnelltests dazwischen. Daher jetzt der Termin – vor dem Mama und Papa gehörig Respekt hatten.

Warum? Bei den vorherigen Röntgen-Terminen ging es fast immer nur um einen bestimmten Bereich – wie z.B. die regelmäßigen Aufnahmen meiner Hüfte (zur Kontrolle nach meiner damaligen OP) oder meines Fußes. Jetzt hingegen war der Röntgen-Umfang wesentlich größer. Denn neben der Hüfte wollten sich meine Docs auch gerne meinen Rücken ansehen.

Der Grund dafür ist die immer deutlicher werdende Kyphose und Skoliose. Klar – ich werde nun mal immer größer und da werden die „Begleiterscheinungen“ meiner Einschränkungen immer sichtbarer. Mit den Röntgenaufnahmen wollten meine Docs sich genauer ansehen, ob wir da frühzeitig gegensteuern müssen.

Das hieß: Wir mussten am Donnerstag ein paar mehr Aufnahmen machen – und mir zu erklären, dass ich jedes Mal stillhalten muss, ist nun mal ein Ding der Unmöglichkeit…

Am Ende habe ich eine gute Dreiviertelstunde geschrien wie am Spieß. Mama und Papa (die mich ja festhalten mussten) und auch die Arzthelferin (die das in dem Stress echt gut gemacht hat!) waren am Ende „gar“: Wir alle waren klitschnass geschwitzt und fühlten uns wie nach einem Marathonlauf…

Aber: Das alles hat sich gelohnt! Bei meiner Hüfte muss ich mir keine Gedanken mehr machen – die Wachstumsfugen sind geschlossen, von daher kann da kein Hüftknochen mehr an der Hüftpfanne vorbeiwachsen. Und auch mein Rücken sieht gut aus. Klar ist das alles ein bisschen asymetrisch. Aber Maßnahmen wie ein Korsett oder gar eine OP sind gaaaaanz weit weg und bei weitem nicht erkennbar.

Also: Wieder einen GKT* geschafft – und das mit einem tollen Ergebnis!

*GKT = Großkampftag

Auf Spritztour

Ich habe mal wieder einen GKT* eingelegt – und das gleich zweimal: Am Donnerstag stand zunächst wieder eine Botox-Behandlung an. Am Freitag habe ich dann meine zweite Corona-Impfung abgeholt. Und beide „Spritztouren“ habe ich bravourös gemeistert… 🙂

Dieses wiederkehrende Bild hier ist Euch ja längst bekannt. Toll fand ich das auch dieses Mal natürlich nicht, dass wieder gleich drei Muskeln ihre Botox-Dröhnung bekommen haben. Aber es wurde auch höchste Zeit: Die letzte Behandlung war schließlich im März…

Eigentlich hatte ich bereits Mitte Juli meinen Botox-Folgetermin im SPZ; da uns da aber ein Sommergrippe-Virus schachmatt gesetzt hatte, musste der Termin verschoben werden. Und diese unfreiwillige Verlängerung habe ich echt gemerkt, da die Beweglichkeit wieder deutlich abgenommen hatte.

Einen Tag später stand dann das nächste „Spritz-Event“ an – dieses Mal aber nur eine Spritze, die aber für viel Erleichterung bei uns allen sorgt. Anfang Juli hatte ich bereits meine erste Corona-Impfung bekommen und die super weggesteckt. Und auch die zweite Impfung war kein Problem für mich: Kein Fieber, keine Auffälligkeiten – als wenn nichts gewesen wäre… 😉

Am morgigen Dienstag geht’s dann wieder zur Schule (endlich – wie Mama und Papa sagen…). Und uns allen gibt es ein gutes Gefühl, dass ich in zwei Wochen dann auch meinen vollen Impfschutz habe.

*GKT = Großkampftag

Botox-Day

Nach vier Monaten stand gestern für mich mal wieder ein GKT an – und zwar die Botox-Behandlung. Da ich von dem Zeug ja nicht genug kriegen kann, haben wir die Behandlung gleich ausgeweitet und einen dritten Muskel dazu genommen. Das soll sich ja schließlich lohnen… 😉

Wieso, weshalb, warum ich Botox kriege, habe ich ja schon einige Male erklärt. Wie gewohnt, hat mein SPZ-Doc einen linken Unterarmmuskel sowie einen linken Kniebeugemuskel gespritzt. Neu aufgenommen ins „Botox-Portfolio“ haben wir den „Pectoralis“ links.

Grund dafür ist, dass das An- und Ausziehen von Shirts und Jacken bei mir immer schwieriger wird. Ich kriege meinen linken Arm längst nicht so gut nach oben wie meinen rechten. Da der linke Arm wesentlich steifer ist, ist das für Mama, Papa und meine Buddys manchmal echt tricky, meinen Arm in einen Ärmel zu bugsieren.

Die regelmäßige Botox-Behandlung im SPZ ist ja doch immer recht aufwendig: Erst werde ich leicht sediert und nach der Behandlung bleibe ich noch zur Beobachtung für einige Zeit dort. Papa hat mal wieder ein Foto von mir kurz nach der „Spritzen-Prozedur“ gemacht:

Dennoch schüttele ich das echt gut ab, Mama und Papa waren gestern wieder sehr stolz auf mich. Nachmittags war ich jedenfalls wieder super drauf und topfit. Dennoch kann der nächste GKT wieder ruhig etwas auf sich warten lassen…