Mein Mastikator

Wetten, dass Ihr alle bei der Überschrift denkt: „Was ist das denn?“ So ging’s mir übrigens auch, als ich den Begriff zum ersten Mal gehört habe… 😉 . Und beim Blick aufs Foto werdet Ihr vermutlich auch nicht schlauer. Deshalb kläre ich mal auf…

Eins vorweg: Normalerweise mache ich ja hier keine Produktwerbung. Aber der Mastikator ist echt klasse! Dabei handelt es sich um eine Schere zum Essenzerkleinern. Ich kann ja nun mal nicht alles perfekt kauen, so dass ich vieles zerkleinert (aber nicht püriert!) haben muss. Und dann ist es oft so, dass Mama, Papa oder meine Buddys dann alles mühsam mit Gabel, Messer und Löffel klein gemacht haben – und das hat immer ewig gedauert. Besonders wenn ich Hunger habe…

Mit dem Mastikator ist das kein Problem! Ruckzuck ist alles klein gemacht. Ganz egal was – ob Pizza, Nudelgerichte oder auch Würstchen: Das klappt alles mit dieser Spezialschere! Super!

Das ist natürlich superpraktisch, wenn ich unterwegs bin. Dann ist der Mastikator immer in meiner Rollitasche. Und egal, wo wir was essen – ich kann dann alles mitessen. Zuhause kommt das Ding dann einfach in die Spülmaschine – fertig zum nächsten Einsatz…

Diesen Supertipp habe ich von einer Mutter aus der Schweiz bekommen, die wir bei unserer Delfintherapie auf Curacao getroffen haben. Die hatte den Mastikator dabei, und wir haben uns auch gewundert, was das ist – und waren sofort überzeugt. Das sind immer die superhilfreichen Tipps – und vielleicht ist der Tipp für den einen oder anderen von Euch auch hilfreich…

Knacks im Flamingo

Das neue Jahr hat bei uns mit einem kleinen Schreck begonnen: Mein Duschstuhl hat einen Knacks in der Kunststoff-Verschalung. Passiert ist das mitten beim Duschen – und wir haben uns ganz schön erschrocken…

Nochmal kurz zur Einordnung für alle: Zum Duschen habe ich ja einen speziellen Duschstuhl, den „Flamingo„. Da setzen mich Mama und Papa dann rein, fixieren mich da drin mit den klappbaren Seitenpelotten und fahren mich dann damit in unsere barrierefreie Dusche. Das klappt auch alles gut und wunderbar (auch wenn es für alle immer beschwerlicher wird, da ich ja größer und schwerer werde…).

Das einzige, was ich nicht so dolle finde, ist, wenn mir beim Haarewaschen Wasser ins Gesicht läuft. Dann passiert folgendes: Ich erschrecke mich und meine Spastik schießt ein. Ich bin dann ganz steif und werfe mich förmlich nach hinten. Mittlerweille habe ich ja ordentlich Kraft und Gewicht – und jetzt passierte es: Meine Spastik schießt ein und plötzlich macht es „Knack“.

Papa hat sich das dann direkt angesehen – und nun sind da gleich mehrere Risse hinten in der Rückenlehne… Papa hat das gleich unserem Rehatechniker geschrieben, der kümmert sich jetzt um eine Reparatur oder um einen Ersatz. Nicht, dass mir der „Flamingo“ beim nächsten Duschen um die Ohren fliegt…

e-fix: Rolli unter Strom

Ich bin jetzt wahlweise elektrisch unterwegs! Seit ein paar Tage hat mein Rolli nämlich einen elektrischen Zusatzantrieb: den e-fix. Damit kann ich jetzt Steigungen, Hügel und Co. mit Leichtigkeit bewältigen – und Mama, Papa, meine Buddies und Co. können aufatmen… 😉

Aber erstmal zum wieso, weshalb, warum: Die Nicht-Osnabrücker von Euch wissen ja nicht unbedingt, dass ich hier am Limberg wohne – das sind natürlich keine Alpen, aber das ist schon ordentlich, mich hier hoch- und runterzuschieben. Dazu kommt, dass sowohl mein Rolli als ja nun mal auch ich jeweils 40 Kilo wiegen. Und 80 Kilo einen Hügel hochzuschieben, macht zwar auch ordentlich Muskeln – ist aber nicht für jeden machbar.

Also haben wir vor einiger Zeit unseren Reha-Techniker unseres Vertrauens gefragt. Der hat 2 Modelle für einen elektrischen Zusatzantrieb vorgestellt – und der e-fix von der Firma Alber hat uns gleich begeistert! Meine Krankenkasse offenbar auch, denn die hat die Kostenübernahme sofort bewilligt.

Das e-fix-System funktioniert ein bisschen wie bei einem Pedelec: Wer mich schiebt, kann am Griff den Antrieb einschalten und sich dann elektrisch unterstützen lassen. Motor, Bremse, Getriebe und Kupplung sind jeweils in den beiden Radnaben integriert, der Akku ist unterhalb der Sitzschale befestigt. Und das Handling ist ganz einfach, sagen alle.

Ok, jetzt ist zwar Winter und meine Spaziergänge werden weniger. Aber bald ist ja Weihnachten – und die Stammleser wissen ja, dass ich da mit Papa mein Weihnachts-Zoo-Besuch-Ritual habe. Und Papa freut sich schon wie verrückt, dann stolz mit mir die hügelige Zoo-Landschaft zu erkunden… 😉