Windel-Stress passé

Könnt Ihr Euch noch erinnern, was ich im vergangenen Jahr für einen Windel-Stress hatte? Das Hickhack ging über Monate, weil die Krankenkasse meine Windeln erst nicht bezahlen wollte – am Ende mit „sanftem Druck“ dann doch tat. Jetzt stand wieder eine Kostenübernahme an – und die lief reibungslos…

Was war das für ein Gezerre damals: Papa hatte nicht locker gelassen und am Ende sogar das Bundesversicherungsamt eingeschaltet. Und plötzlich wurden die Kosten für meine Windeln „per Einzelfallentscheidung“ übernommen… 😉

Jetzt stand die erneute Kostenübernahme für ein weiteres Jahr an. Da ich ja nun mal ordentlich gewachsen bin, hatten Mama und Papa mehrere verschiedene Muster zum Testen bestellt. Denn bei mir ist es natürlich noch immer so, dass ich aufgrund meiner Spastik und vieler weiterer Anforderungen nicht jede beliebige Windel tragen kann.

Das Ergebnis der Testphase war, dass weiterhin die SUPER SENI – und zwar jetzt in Größe Medium – für mich die einzig geeigneten Windeln sind. Das haben wir dann unserem direkten Ansprechpartner (den haben wir seit unserer „Meinungsverschiedenheit“ jetzt – und der kümmert sich richtig gut!) bei der Krankenkasse mitgeteilt. Und die Kostenübernahme wurde sofort bewilligt…

Fazit: Manchmal muss es erst ordentlich „krachen“, damit es danach gut und harmonisch wird… Wenn es doch vorher nicht immer so „krachen“ müsste – das würde soviel Zeit, Mühe und Ärger auf allen Seiten ersparen…

Flamingo-Schaden 2

Das klingt alles merkwürdig, oder? „Flamingo-Schaden“ und dann dieses Fotomotiv, das aussieht wie ein Rad mit kaputter Achse… Die eifrigen „Wundertüte„-Blogleser unter Euch wissen und ahnen es sicherlich schon: Da muss wieder was mit meinem Duschstuhl sein…

Heute früh ist das alles passiert: Papa wollte mich fürs Duschen in meinen Duschstuhl setzen. Plötzlich krachte es laut, das Rückenteil flog förmlich nach hinten und Papa konnte mich in meinem „Flamingo“ gerade noch halten. Das war vielleicht mal ein Schreck für uns alle…

Was war passiert? An der linken Seite beim „Flamingo“ ist das obere Scharnier für die Neigungseinstellung der Rückenlehne abgebrochen (das abgebrochene Teil könnt Ihr oben auf dem Bild sehen). Tja, ich würde mal sagen: Nach der Reparatur Anfang des Jahres hat der „Flamingo“ wohl jetzt seinen letzten Atemzug gemacht. Da muss jetzt wohl schnell Ersatz her…

Vielleicht ist das ja eine passende Gelegenheit, um über ein größeres Modell nachzudenken. Denn so langsam macht sich ja bei mir körperlich die Pubertät bemerkbar und der „Flamingo“ ist eh schon knapp geworden von der Größe. Mal sehen, was mein Rehaberater dazu sagt…

Mein Mastikator

Wetten, dass Ihr alle bei der Überschrift denkt: „Was ist das denn?“ So ging’s mir übrigens auch, als ich den Begriff zum ersten Mal gehört habe… 😉 . Und beim Blick aufs Foto werdet Ihr vermutlich auch nicht schlauer. Deshalb kläre ich mal auf…

Eins vorweg: Normalerweise mache ich ja hier keine Produktwerbung. Aber der Mastikator ist echt klasse! Dabei handelt es sich um eine Schere zum Essenzerkleinern. Ich kann ja nun mal nicht alles perfekt kauen, so dass ich vieles zerkleinert (aber nicht püriert!) haben muss. Und dann ist es oft so, dass Mama, Papa oder meine Buddys dann alles mühsam mit Gabel, Messer und Löffel klein gemacht haben – und das hat immer ewig gedauert. Besonders wenn ich Hunger habe…

Mit dem Mastikator ist das kein Problem! Ruckzuck ist alles klein gemacht. Ganz egal was – ob Pizza, Nudelgerichte oder auch Würstchen: Das klappt alles mit dieser Spezialschere! Super!

Das ist natürlich superpraktisch, wenn ich unterwegs bin. Dann ist der Mastikator immer in meiner Rollitasche. Und egal, wo wir was essen – ich kann dann alles mitessen. Zuhause kommt das Ding dann einfach in die Spülmaschine – fertig zum nächsten Einsatz…

Diesen Supertipp habe ich von einer Mutter aus der Schweiz bekommen, die wir bei unserer Delfintherapie auf Curacao getroffen haben. Die hatte den Mastikator dabei, und wir haben uns auch gewundert, was das ist – und waren sofort überzeugt. Das sind immer die superhilfreichen Tipps – und vielleicht ist der Tipp für den einen oder anderen von Euch auch hilfreich…