Das Wort „wachstumsbedingt“

Es gibt so ein Wort, das jetzt schon gute Chancen hat, zu meinem „Wort des Jahres 2018“ zu werden: wachstumsbedingt. Naja, Tatsache ist, dass ich in den vergangenen Wochen wieder einen ordentlichen Sprung gemacht habe und größentechnisch die „140-cm-Hürde“ genommen habe. Das Problem dabei: Meine Hilfsmittel wachsen (leider) nicht mit…

Deshalb: Vieles muss neu, z.B. mein Rolli und mein sogenannter „Zuhause-Stuhl“, das ist eine Sitzschale mit einem Zimmeruntergestell für zuhause. Und den „Zuhause-Stuhl“ habe ich in einer „Roh-Version“ – also ohne Bezug etc. – gerade auch zuhause zum Probesitzen. Die Sitzschale ist schon merklich breiter; wenn Mama und Papa mich darin durch die Wohnung schieben, dann werden die Türrahmen immer enger…

Beim Probesitzen ist jedenfalls schon klar erkennbar: Ich fühle mich darin pudelwohl; gerade jetzt wird es sehr deutlich, dass mein jetziger (Noch-)Rolli und mein jetziger (Noch-)“Zuhause-Stuhl“ wirklich grenzwertig sind.

Meine Sitzschalen sind aber nicht die einzigen Hilfsmittel, die „wachstumsbedingt angepasst“ werden müssen (wie es so schön heißt). Mein Stehständer muss regelmäßig neu eingestellt werden, mein MOTOmed-Fahrrad, mein Duschstuhl und so weiter, und so weiter… Mal sehen, wie es wachstumsmäßig bei mir weitergeht – die Pubertät kommt ja erst noch… 😉

Willkommen 2018!

Euch allen ein gutes und vor allem gesundes Jahr 2018! Ich hoffe, Ihr seid alle gut reingerutscht. Ich auf jeden Fall – denn zum ersten Mal überhaupt habe ich mich von der Böllerei nicht stören lassen und bin doch tatsächlich davon nicht wach geworden… Wenn das mal kein gutes Omen für 2018 ist… 😉

Das Jahr 2017 ist allerdings mit einem kleinen Schrecken zu Ende gegangen. Am frühen Abend ist plötzlich das Gewinde der vorderen linken Rolle meines Sitzschalenuntergestells abgebrochen – und ich saß da gerade in meiner Sitzschale! Es ist aber nichts passiert, Mama und Papa haben sich dabei mehr erschrocken als ich… Gut, dass ich ja noch meinen Rolli habe. Sonst wäre ich jetzt zuhause echt aufgeschmissen.

Das neue Jahr hat dagegen sehr gut begonnen! Weil das Wetter so gut war (mild und sogar etwas Sonne!) sind Papa und ich gleich recht früh in den Osnabrücker Zoo gefahren – und das war echt toll, weil da nichts los war… Bestimmt, weil viele Eltern wohl noch ihren Silvester-Kater auskurieren mussten… 😉

Das war jedenfalls mal ein sehr entspannter Jahresstart – so kann es gerne weitergehen. Obwohl: Am Donnerstag steht mein nächster Botox-Termin an, und das ist ja doch etwas anstrengender… Ansonsten freue ich mich aber auf dieses Jahr. Ich spüre regelrecht, dass noch was ganz Aufregendes passieren wird – mehr dazu in Kürze!!!

Euch allen jedenfalls DANKE für Eure bisherige Unterstützung und Euer tolles Feeeback auf meinen Blog! Ein tolles 2018 Euch allen von Mama, Papa und mir!

Wieder Galileo-los…

Seit ein paar Tagen ist mein Zimmer – leider – wieder richtig leer. Denn nach 6 Monaten Training hat die Spedition mein Galileo-Leihgerät wieder abgeholt. Das Galileo-Training war ja sozusagen das Herzstück meines bisherigen „Auf die Beine„-Programms.

Ja, das war schon echt ein doofes Gefühl: Da komme ich nachmittags von der Schule nach Hause – und mein großer Galileo-Kipptisch ist weg. Ich habe da ja nun mal 6 Monate sehr viel und gerne drauf „geturnt“ (so haben wir meine Übungen nach Trainingsplan ja genannt). Das ist schon schade, dass der Kipptisch jetzt weg ist… 🙁

Gestern war ich dann mit Papa für einen Tag in der UniReha Köln zum ambulanten Abschluss-Termin. Der Arzt und meine Haupttherapeutin haben mit Papa besprochen, welche Fortschritte ich gemacht habe, was sich verbessert hat und wie ich generell das Training mitgemacht habe. Außerdem hat meine Therapeutin auf Video aufgezeichnet, wie ich mit meinem Posterior Walker laufe. Und zu guter Letzt wurde meine Beweglichkeit getestet und gemessen. So ist – auch wegen der Botox-Behandlung – die Beweglichkeit meines rechten Fußes besser geworden!

Alle sind jedenfalls mit meinen Fortschritten zufrieden! Juchu! Ich habe eine bessere Kopfkontrolle; auch meine Rumpfstabilität hat sich verbessert, so dass ich mich beim angelehnten Sitzen schon alleine ein paar Sekunden aufrecht halten kann.

Der Arzt und meine Haupttherapeutin haben sich jedenfalls dafür ausgesprochen, dass ich das „Auf die Beine„-Programm in 2018 fortsetzen soll. Papa hat mich dann gefragt, ob ich das auch will – na klar will ich! Denn dann bekomme ich im nächsten Jahr auch wieder einen Galileo-Kipptisch nach Hause… 😉