Meine Rolli-ins-Haus-Rampe

Ich liebe ja tolle Nachrichten! Jetzt habe ich wieder eine für Euch: Seit einigen Wochen komme ich viel einfacher ins Haus – und zwar über meine neue Rolli-Rampe! Die ist der absolute Hammer!!!

Rolli-Rampe??? Wieso das, fragen einige vielleicht von Euch – denn schließlich wohnen wir ja in einem ebenerdigen Bungalow. Das stimmt; nur vor unserer Haustür haben wir (leider) eine richtig doofe Stufe – die es auch noch in sich hat. Denn die ist mal eben 20 cm hoch.

Das klingt vielleicht auf den ersten Blick nicht gerade sehr hoch. Wer aber schon mal einen 40 Kilo schweren Rolli mit einer 40 Kilo schweren Amelie gekantelt und hochgewuchtet hat, der weiß, dass 20 cm eine verdammt schwere – und für manche meiner Buddies oder auch für Mama eine sogar unüberwindbare – Hürde sind…

Und so haben wir mit unseren Reha-Techniker überlegt, was die beste Lösung ist. Sein Vorschlag: das modulare Rampensystem ETAC, aus witterungsbeständigen und rutschfesten Alu, auf flexiblen und verstellbaren Stützbeinen und somit einfach zu montieren und auch demontieren. Papa hat dann einen Antrag bei der Stadt gestellt, das Rampensystem auch vor den Hauseingang bauen zu dürfen. Von der Stadt kam „Grünes Licht“; dann ging die Verordnung an die Pflegekasse, die die Kostenübernahme auch sofort bewilligte. Und so habe ich jetzt eine tolle Rampe vor der Haustür!!!

Wir alle – Mama, Papa, meine Buddies und ich – sind jedenfalls total begeistert und erleichtert. Und stehen jetzt gerne im „Rampenlicht“… 🙂

Wunder geschehen

Es gibt sie doch: die Situationen, die eigentlich undenkbar und unvorstellbar sind, dann aber doch eintreten. Genau dafür gibt es ein schönes und passendes Wort – das Wunder. Mir ist jetzt ein solches Wunder passiert: Das Meppener Familienunternehmen Pro Urban sponsert uns ein rollstuhlgerechtes Auto!

Aber mal alles der Reihe nach. Wie Ihr wisst, habe ich meinen Blog im vergangenen Sommer gestartet – und hier auch von meinen beiden Herzenswünschen berichtet: ein rollstuhlgerechtes Auto und eine Delphintherapie. In den vergangenen Wochen und Monaten haben ganz viele Menschen meinen Blog gefunden – mal zufällig, mal durch Mund-zu-Mund-Propaganda. So war es auch bei den beiden Geschäftsführern von Pro Urban, Marisa Möller und Torsten Jansen. Beide hatten über meinen Patenonkel von mir und meinen Wünschen und Träumen erfahren – und sich kurzerhand dazu entschlossen, mir einen Herzenswunsch zu erfüllen! Und zwar das rollstuhlgerechte Auto!

Am Mittwoch war es dann soweit: Marisa Möller und Torsten Jansen konnten Mama, Papa und mir das neue Auto übergeben – das war ein unglaublicher Moment. Es ist gar nicht so richtig in Worte zu fassen, was dies alles insbesondere bei Mama und Papa für Emotionen auslöst: Dankbarkeit, Erleichterung und auch eine Art Aufbruchstimmung. Denn das neue tolle Auto eröffnet mir und uns ganz neue Möglichkeiten! Durch den rollstuhlgerechten Umbau des VW Caddy Maxi mit dem neuartigen „EasyPull„-System ist es jetzt viel einfacher, mich im Rolli zu transportieren. Mit der „EasyPull„-Vorrichtung werde ich vollautomatisch in den Caddy gezogen – Mama und Papa müssen mich also nicht mal die Rampe hochschieben!

Mama und Papa sind dem gesamten Team von Pro Urban um Marisa Möller und Torsten Jansen für ihr einzigartiges „Amelie-Sponsoring“ sehr, sehr dankbar. Und wie gesagt: Manchmal geschehen doch Wunder…