Frisur mit Müllsack

Manche Dinge sind so skurril, dass sie schon wieder witzig sind… Oder war von Euch schon mal jemand mit einem Müllsack-Bein beim Friseur? Hah – dann bin ich wohl die Erste… 😉

Am Donnerstag war wieder mein Gips-Pit-Stop: Gips Nummer 2 ab, Gips Nummer 3 dran. Same procedure as every 10 days… Aber keine Sorge: Noch vor Weihnachten ist dann Ende, dann ist die Gips-Redression vorbei.

Einen Tag später hatte ich dann – ENDLICH – meinen Friseur-Termin. Das wurde auch allerhöchste Zeit, meine Friseurin war schon seit zig Wochen nicht mehr bei uns. Das liegt aber nicht an meiner Friseurin, sondern an Mama und Papa, die das nicht hingekriegt haben… 🙂

Wir machen das ja immer so, dass ich schon in meinem Duschstuhl sitze, so dass ich direkt nach dem Haareschneiden ab unter die Dusche kann. Und dieses Mal dann eben mit Müllsack um mein rechtes eingegipstes Bein. Das sah vielleicht mal komisch aus mit schwarzem Umhang und schwarzem Müllsack – das hatte was von Batman… 😉

Jetzt bin ich frisurtechnisch jedenfalls perfekt auf Weihnachten vorbereitet. Nächste Woche kommt dann noch der Gips ab – dann kann das Geschenke-Auspacken wieder beginnen… 😉

Alles außer gewöhnlich

Regelmäßige Blogleser unter Euch wissen ja: Hin und wieder gebe ich mal einen passenden Lesetipp weiter. Diesmal – zum ersten Mal – einen Kinotipp: Alles außer gewöhnlich. Mama und Papa haben den an diesem Wochenende gesehen und waren sehr beeindruckt.

Filme, in denen es um Behinderungen geht, sind ja so eine Sache für sich. Und dass Mama und Papa solche Filme eh anders sehen, ist ja auch klar und logisch. Dieser Film schafft es aber, sehr authentisch zu sein – er zeigt den Alltag im Leben mit behinderten Jugendlichen wie er ist – bedrückend, lustig, anstrengend, zuversichtlich, isoliert etc.

Es geht im Kern um die stillen Helden des Alltags, die irgendwie immer „Lösungen finden“ (Achtung – Spoiler! … 😉 ) und sich mit Herz und Engagement um schwer autistische Jugendliche kümmern – die unser Gesellschaftssystem bereits durchs Raster hat fallen lassen.

Ein Film, der berührt, der uns zum Lachen bringt, der nachdenklich macht – und auch ein Stück mehr dazu beitragen kann, dass wir uns einander begegnen, besser verstehen. Toll und richtig, dass der Film das Prädikat „besonders wertvoll“ bekommen hat. Und es wäre toll, wenn viele diesen Film sehen.

Gips-Pit-Stop eingelegt

Heute Vormittag war es soweit: Die ersten 10 (bzw. 11…) Tage meiner Gipsredression sind rum, der erste Pit-Stop stand an. Gips ab, Fuß in Position bringen, neuer Gips dran… Formel-1-Rennfahrer hätten ihre helle Freude gehabt… 😉

Ruckzuck ging das, alles in Rekordtempo: Säge dran (s. Bild links) und Gips abgemacht (s. Bild rechts). Mein Orthopädietechniker war – genauso wie meine Physios und auch Mama und Papa – sehr angetan vom bisherigen Ergebnis. Mein Fuß ist schon gut korrigiert, jetzt hat er Ferse und Fuß noch ein Stück weiter „in Position“ gebracht und neu eingegipst.

Am Donnerstag kommender Woche kommt dann dieser Gips wieder ab. Dann gucken wir alle – also auch mein Orthopäde -, ob wir 10 Tage Gips dranhängen oder ob die 3 Wochen schon reichen… Wir dürfen gespannt sein… 😉

Ich werde jedenfalls fleißig weitertrainieren und mich weiter an meinen „Fußumbau“ gewöhnen.